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« The Art of Folly » arriving soon ! Karel Vereycken’s new book on Matsys, Erasmus and Da Vinci

After long years of intensive research, writing and editing, painter engraver and historian Karel Vereycken is thrilled to announce that on Nov. 9, 2026, his new book « De kunst der Zotheid, Matsys – Erasmus – Da Vinci » will reach the bookstores of Belgium and the Netherlands.

The book is published in Dutch by BLINUET in Groningen, Netherlands, and can be pre-ordered as of today on the publishers website via this LINK:

https://blinuet.nl/boeken/de-kunst-der-zotheid

NEDERLANDS, achterkant van de omslag:

‘De Kunst der Zotheid’ is een antwoord of Erasmus’ Lof der Zotheid, héél veel gelezen maar niet altijd begrepen. Aan de hand van denkers en kunstenaars van het christelijk humanisme – Dürer, Da Vinci en in het bijzonder Quinten Matsys – onderzoekt de auteur de tijdswending van het einde van de 15de eeuw, waarin voor het eerst humor en satire krachtige wapens werden voor instrospectie en sociale ontvoogding.

Niet langer was de duivel de oorsprong van onze ondergang, maar de zwakheden van de mens zelf, ongeacht onze natuurlijke neiging naar het goede. In navolging van Het Narrenschip van Brant (1494) en later Lof der Zotheid (1509), ontstond er een generatie kunstenaars in de Lage Landen én in Italië, die het humanistische gedachtengoed prachtig vertaalde in hilarische, visuele satire, een wapen dat tot op de dag van vandaag relevant blijft.

Uitermate bijzonder daarin is de culturele kruisbestuiving tussen de Vlaamse meesters enerzijds en Leonardo da Vinci anderzijds. Voorzien van prachtige illustraties schets De kunst der Zotheid de verrassende dialoog die plaatsvond tussen de groteske tronies van de Italiaanse grootmeester en de hilarische schilderijen vn Matsys. Véél meer dus dan leerzaam leesvoer: een dikke brok kijkgenot.

FRANCAIS, sommaire sur le dos de couverture:

« L’Art de la folie » est un clin d’oeil à l’Éloge de la folie d’Érasme, œuvre largement lue mais pas toujours comprise. S’appuyant sur des penseurs et des artistes de l’humanisme chrétien – Dürer, Léonard de Vinci et en particulier Quinten Matsys –, l’auteur examine le tournant de la fin du XVe siècle, où l’humour et la satire devinrent pour la première fois de puissants outils d’introspection et d’émancipation sociale.

Ce n’était plus le diable qui causait notre perte, mais plutôt les faiblesses de l’homme lui-même, malgré son inclination naturelle pour le bien. Après La Nef des fous (1494) de Brant et plus tard L’éloge de la folie (1509) d’Erasme, une génération d’artistes émergea aux Pays-Bas et en Italie, qui traduisirent avec brio la pensée humaniste en une satire visuelle décapante, une arme qui reste d’une grande actualité.

La fertilisation culturelle croisée entre les maîtres flamands et Léonard de Vinci est particulièrement remarquable. Magnifiquement illustré, L’Art de la Folie esquisse le dialogue surprenant qui s’est instauré entre les visages « grotesques » du grand maître italien et les peintures hilarantes de Matsys. Bien plus qu’un simple ouvrage pédagogique: une véritable source de plaisir visuel.

ENGLISH, summary on the backcover:

The « Art of Folly » is an answer to Erasmus’ « In Praise of Folly », often read, but not always understood. Building on the thinkers and artists of Christian Humanism – Dürer, Da Vinci and especially Quinten Matsys – the author highlights the epochal shift of the end of the Xvth century, when humor and satire became powerful weapons for introspection and social emancipation.

It was not any longer the devil which was the cause of our fall, but the weaknesses of man himself, despite our natural inclination towards the Good. Inspired by the “Ship of Fools” of Brant (1494) and later Erasmus’ “In Praise of Folly” (1509), a generation of artists emerged in the Low Countries and in Italy, which translated the humanist ideas into hilarious, visual satire, a weapon that remains still relevant today.

Highly interesting in that process was the « cultural cross-pollination » between on one side the Flemish masters and Leonardo da Vinci on the other side. Richly illustrated, « The Art of Folly » documents the surprising dialogue that emerged between the Leonardo’s “grotesques” and the hilarious paintings of Matsys.

Beyond mere instructive reading material, this book stands out as a great journey of visual fun.

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Karel Vereycken: Die Gestaltung paradoxer Metaphern, um das Unsichtbare sichtbar zu machen

Posted on by Jonathan Hale

Also available in: EN ES FR IT ZH

In einer Welt, die oft vom Unmittelbaren und Offensichtlichen gesättigt ist, gibt es einen Künstler, der sich der Freilegung tieferer Wahrheiten verschrieben hat und dem Ungreifbaren eine sichtbare Form verleiht. Karel Vereycken, ein Grafiker, dessen Weg in der geschichtsträchtigen Stadt Antwerpen in Belgien begann und nun in Argenteuil, Frankreich, seine Blüte entfaltet, ist ein solcher Künstler. Sein Werk geht über die reine Darstellung hinaus und taucht durch sorgfältig ausgearbeitete paradoxe Metaphern in das komplexe Geflecht der menschlichen Erfahrung ein. Vereyckens Kunst will nicht nur betrachtet werden; sie ist eine Einladung zu einem tiefgründigen Dialog, einer Kontemplation über die unsichtbaren Kräfte, die unser Leben formen.

Geboren 1957 in Antwerpen, war Karel Vereyckens künstlerischer Weg kein geradliniger, sondern eine reiche, von Umständen und innerem Antrieb geprägte Entdeckungsreise. Seine Eltern, die die Herausforderungen eines von Hafen und Schiffsbau geprägten Umfelds meisterten, erkannten die Bedeutung kultureller Bereicherung für ihre Kinder. Während ein früher Ausflug in die Musik, der durch eine starre Lehrmethode jäh beendet wurde, ihn an eine städtische Zeichenschule führte, wurde hier der Samen für seine künstlerische Zukunft gesät. Unter der Anleitung von Herman Cornelis, einem Bildhauer mit einem praxisnahen, intuitiven Ansatz, lernte Vereycken die Kraft der Beobachtung und Nachbildung. Ein entscheidender Moment kam im Alter von zwölf Jahren, als er seinen ersten Kunstpreis gewann. Diese Anerkennung, gepaart mit der Überzeugung seines Lehrers von seinem „wertvollen Talent“, trieb ihn zu einer formelleren Ausbildung. Die Ermutigung seiner Mutter führte ihn an das Institut Saint-Luc in Brüssel, wo er sich in die Bildenden Künste vertiefte. Hier vermittelte ihm das rigorose Studium der Anatomie und der Werke von Meistern wie Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer ein grundlegendes Verständnis von Form und Ausdruck. Sein Streben nach Meisterschaft festigte sich weiter an der Académie Royale des Beaux-Arts, wo er sein Diplom in Kupferstich „mit Auszeichnung“ erhielt.

Der anschließende Umzug nach Paris markierte eine Zeit vielfältigen Engagements. Vereycken arbeitete zunächst als Journalist und Redakteur für eine nicht-kommerzielle Publikation, doch der Ruf der Kunst blieb eindringlich. Er kehrte zu seinen künstlerischen Wurzeln zurück und erforschte zunächst alte Maltechniken, indem er die Werke alter Meister mit selbst hergestellter Eitempera und traditionellen Ölmethoden nachbildete. Diese Phase, obwohl bereichernd in ihrer technischen Entdeckung, erwies sich in Bezug auf Ausstellungen als schwierig, da die Werke neue Besitzer fanden, bevor er sie präsentieren konnte. Dies führte zu einem erneuerten Fokus auf Aquarelle und das akribische Handwerk der Radierung – Medien, die für seine Praxis zentral werden sollten.

Sein kontinuierliches Engagement, seine Fähigkeiten zu verfeinern, zeigt sich in seiner fortwährenden Einbindung in die Radierer-Szene in Frankreich. Als Mitglied der Fédération nationale de l’estampe verfeinerte Vereycken sein technisches Können im Atelier63 und perfektionierte sein Handwerk weiter in der Druckwerkstatt in Montreuil, die vom dänischen Grafiker Bo Halbirk gegründet wurde. Dieser Weg, von den lebhaften Straßen Antwerpens zu den künstlerischen Zentren Brüssel und Paris, unterstreicht ein lebenslanges Streben nach Exzellenz und eine tief verwurzelte Leidenschaft für die beständige Kraft des künstlerischen Schaffens.

„Sublimart“: Die Kunst der paradoxen Metapher

H2O.

Vereyckens künstlerisches Schaffen lässt sich am besten mit dem von ihm geprägten Begriff „Sublimart“ beschreiben – eine Verschmelzung von „sublim“ und „Art“ (Kunst). Dieser Neologismus fasst seinen einzigartigen Ansatz zusammen: figurative Kunst, die paradoxe Metaphern verwendet, um die Seele auf eine sublime Ebene zu heben. In seinem Werk geht es nicht um oberflächliche Schönheit oder direkte Erzählung, sondern um die Konstruktion visueller Paradoxa, die als Tore zu einem tieferen Verständnis dienen. „Das Unsichtbare sichtbar machen“, wie er es treffend formuliert, ist die treibende Kraft hinter seinen Schöpfungen. Er erreicht dies nicht durch konventionelle Symbolik oder einfache Darstellung, sondern indem er ungleiche Elemente so miteinander verwebt, dass die Wahrnehmung herausgefordert und die Kontemplation angeregt wird.

Die von ihm hauptsächlich verwendeten Materialien und Techniken – Radierung, Malerei, Öl und Aquarell – werden mit kundiger Hand eingesetzt. Die Radierung, mit ihrer inhärenten Präzision und den feinen Linien, die sie ermöglicht, eignet sich besonders für seine Erforschung vielschichtiger Bedeutungen. Der Prozess des Radierens erfordert Geduld und überlegtes Handeln und spiegelt so die durchdachte Konstruktion seiner konzeptuellen Metaphern wider. Seine Hingabe an klassische Techniken, kombiniert mit einer modernen Sensibilität, ermöglicht es ihm, seinen figurativen Werken eine tiefe emotionale und intellektuelle Resonanz zu verleihen. Jedes Stück ist ein sorgfältig inszenierter Dialog zwischen Form und Konzept, der den Betrachter auf eine persönliche Entdeckungsreise einlädt.

Die thematischen Grundlagen von Vereyckens Werk werden nicht bewusst verfolgt, sondern ergeben sich organisch aus seiner Auseinandersetzung mit der Welt und seinen künstlerischen Erkundungen. Er möchte „die Menschen schockieren, indem er ihnen zeigt, dass nichts ‚moderner‘ und ‚revolutionärer‘ ist als ‚klassische‘ Kunst“. Seine Definition von klassischer Kunst ist jedoch alles andere als starr oder akademisch. Für Vereycken stellt sie eine „Wissenschaft der Komposition dar, die auf nicht-zynischen, befreienden, ironischen und poetischen Metaphern beruht“. Diese Metaphern, so glaubt er, sind die fundamentalen Schlüssel zu allen Kunstformen, ob visuell oder musikalisch. Sein Ansatz wurzelt in dem Verständnis, dass Kunst ein tiefgründiges „Geschenk“ des Künstlers an den Betrachter ist, ein Akt der Liebe, der Verbindung und gemeinsame Erfahrung fördert.

Eine Vision der künstlerischen Aufklärung

Jardin d’Argenteuil, 2025.

Karel Vereyckens künstlerisches Streben ist von einer tiefen Sinnhaftigkeit durchdrungen, die über die Schaffung ästhetisch ansprechender Objekte hinausgeht. Er betrachtet seine Arbeit als eine Form der „Lehrtätigkeit“, einen „humanistischen intellektuellen Guerillakrieg“, der darauf abzielt, die Betrachter für neue Dimensionen der Wahrnehmung zu öffnen. Obwohl er die Bedeutung von Verkäufen für die Förderung seiner künstlerischen Bestrebungen anerkennt, liegt seine letztendliche Motivation nicht darin, sich dem Publikumsgeschmack anzubiedern, sondern eine tiefere Verbindung mit dem Betrachter zu ermöglichen. Er strebt danach, die Kunst zu einem „Fenster“ in Welten zu machen, von denen die Menschen intuitiv erkennen, dass sie bedeutsam sind, zu denen ihnen aber oft der Zugang verwehrt wurde.

Dieses Engagement für seine Vision zeigt sich beispielhaft in seinen Bemühungen, sein Wissen und seine Leidenschaft zu teilen. Er hat zahlreiche Führungen durch große Kunstinstitutionen wie den Louvre in Paris, die Museen von Antwerpen, Brüssel oder Frankfurt, die Brera in Mailand, die Gemäldegalerie in Berlin und das Metropolitan Museum in New York geleitet. Diese eindringlichen Erlebnisse wurden dokumentiert, und einige Audioaufnahmen sind auf seiner Website verfügbar, sodass ein breiteres Publikum von seinen Einsichten profitieren kann. Die herzliche Dankbarkeit, die er erfahren hat, wobei Menschen ihre Verwunderung darüber ausdrückten, wie tief Ideen durch Gemälde vermittelt werden können, unterstreicht die Wirkung seines pädagogischen Ansatzes.

Mit Blick auf die Zukunft ist Vereyckens Weg weiterhin von aktiver Teilnahme und dem Wunsch geprägt, seine Reichweite zu vergrößern. Nachdem er digital auf der ARTEXPO in New York und beim ARTSHOPPING im Carrousel du Louvre in Paris präsentiert wurde, bleibt er auf zeitgenössischen Kunstplattformen präsent. Nach dem Gewinn seines „Mona Lisa Prize“ und der anschließenden Ausstellung in der Galerie Mona Lisa in Paris konzentriert er sich weiterhin darauf, seine transformative Kunst zu teilen. Die Aussicht auf eine Ausstellung in El Salvador für SUMARTE 2026 signalisiert seine internationalen Ambitionen und sein fortwährendes Engagement, seine einzigartige Perspektive einem globalen Publikum zugänglich zu machen. Seine laufende Arbeit, wie das konzeptuell reiche „Stairway to Heaven“, zeigt seine kontinuierliche Erforschung der Verbindung vielfältiger visueller Inspirationen – in diesem Fall die Landschaften der chinesischen Gelben Berge mit flämischen Landschaftstraditionen –, um wirkungsvolle Metaphern für die menschliche Reise zu schaffen.

Karel Vereyckens Kunst ist ein Zeugnis für die unvergängliche Kraft intellektueller Neugier, technischer Meisterschaft und eines tiefen Glaubens an die Fähigkeit der Kunst, den menschlichen Geist zu erhellen. Durch die Schaffung paradoxer Metaphern lädt er uns ein, über die Oberfläche hinauszublicken und uns mit den unsichtbaren Strömungen der Bedeutung auseinanderzusetzen, die unsere Existenz prägen. Sein Werk ist eine eindringliche Erinnerung daran, dass wahre Kunstfertigkeit nicht nur in dem liegt, was gesehen, sondern in dem, was gefühlt, verstanden und letztlich offenbart wird.

Um mit Karel Vereycken in Kontakt zu treten und seine fesselnden Arbeiten zu entdecken, besuchen Sie bitte seine Website und seine Social-Media-Profile:

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Karel Vereycken, Le peintre Léopold Geysen dans son atelier, eau-forte, 1er état, avril 2025.

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